Mittwoch, 31. Juli 2013

Westliche Kriegsverbrechen in Syrien enthüllt


Finian Cunningham
30. Juli 2013


Früher einmal machten westliche Medien ein Geschrei über Berichte von Massakern. Jetzt werden Gräuel von diesen Regierungen und Medien verächtlicherweise einfach ignoriert.

Warum? Weil es zunehmend klarer wird, dass die Gruppen, die diese Verbrechen gegen tausende syrische Zivilisten begehen, die vom Ausland unterstützten Söldner sind, die von den westlichen Medien und ihren Regierungen schwärmerisch als 'Rebellen', die für 'demokratische Freiheit' kämpfen, bezeichnet wurden.

Dieses Affentheater ist in voller Auflösung begriffen, wobei die kriminellen westlichen Regierungen entlarvt werden, die die Gewalt gegen Zivilisten unterstützen, mitsamt der ganze Medienindustrie, die sich durch bereitwilliges Komplizentum ebenfalls der Kriegsverbrechen schuldig macht.

Dies ist keine bloße Übertreibung. Falsche Informationen und Lügen über Konflikte zu verbreiten – unter dem Mantel unabhängiger Nachrichten – heißt Komplize sein beim Verbergen von Kriegsverbrechen. Man kann kaum eine größere Verfehlung begehen, als Lügen über Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu erzählen.

Dienstag, 30. Juli 2013

Feier zum Indischen Unabhängigkeitstag: Unabhängigkeit von WEM und von WAS?


Colin Todhunter
26. Juli 2013


Am 15. August wird Indien den Unabhängigkeitstag feiern. Es wird das übliche Fahnenschwenken gegen und nationalistische Gefühle. Die Mainstream-Medien werden sich darin wälzen und Schlüsselfiguren werden sich selbstgerecht gegenseitig auf den Rücken klopfen, wie es in der ganzen Welt üblich ist, wenn die Nation gefeiert wird. Aber was wird das Volk feiern? Das Abschütteln des britischen Kolonialismus, die Entwicklung der nationalen Identität? Vielleicht beides, vielleicht keins von beiden. Denn was hat die 'Nation' und die 'Unabhängigkeit' 2013 für eine Bedeutung?
Wie schee san's, die Uniforme!
Vergesst Nationen, Fahnen oder andere Flüchtigkeiten. Freiheit und Selbstbestimmung sollten von gewöhnlichen Menschen handeln, die das Land bebauen und produzieren, die wirklichen Reichtum schaffen, Dinge von echtem Wert.

Generalstreik in Tunesien: Tausende marschieren als Protest gegen die Ermordung des progressiven Politikers Brahmi


Das ist auch eine Methode: alle führenden Oppositionspolitiker umzunieten, damit man sich länger an der Macht halten kann. Und dass die Islamisten nicht freiwillig den Platz räumen, selbst wenn eine Mehrheit ihren Abgang fordert, das haben wir in Ägypten gesehen. Und wenn das Volk allzu revolutionäre Tendenzen zeigt, dann greifen die von den USA ausgebildeten, ausgerüsteten und finanzierten Armeen ein. Denn Washington und das Pentagon wollen alles, nur keine progressive, nationale Demokratie oder gar eine echte Revolution. Obwohl diese Gefahr wegen der großen ideologischen Verwirrung recht gering ist. Wir sehen es in Ägypten: Die "progressiven" Teile des Volkes stellen sich auf die Seite der Armee, die einen Coup veranstaltete und wieder alle Kanaillen aus Mubaraks Regierung eingesetzt hat.
26. Juli 2013

Tunesien führt einen Generalstreik durch und Tausende marschieren, um gegen die Ermordung von Mohamed Brahmi zu protestieren, ein führender progressiver Politiker des Landes. Bei den anti-islamistischen Protesten in Tunis und Sidi Bouzid haben die Demonstranten die Parole gerufen: „Nieder mit der Herrschaft der Islamisten“. Der Mord hat gewaltsame Proteste gegen die von Islamisten geführte Regierung hervorgerufen.


Medienberichte aus Tunesien sagten:
„Die größte Gewerkschaft des Landes, die Tunisian General Labour Union (UGTT) hat nach dem Mord an Brahmi zum Generalstreik aufgerufen."

Tausende Demonstranten sind auf den Straßen von Tunesien In Sidi Bouzid, Brahmis Geburtsort und des Arabischen Frühlings, haben die Menschen die Straßen blockiert und Autoreifen in Brand gesetzt. Dort wurde auch das Hauptquartier der Ennahda Partei in Brand gesteckt.

Montag, 29. Juli 2013

Afrikas kleine 'Sanddämme' können Millionen vor der Dürre retten


Nilima Choudhury

22. Juli 2013


Auf Wasser bezogene Krankheiten töten mehr als 3.5 Mill. Menschen jedes Jahr – besonders in den Trockengebieten der Welt, was die Fähigkeit, Wasser zu speichern und zu nutzen, entscheidend macht.
Gemeinsamer Bau eines Sand-Damms

Die steigenden globalen Temperaturen verschlimmern die Effekte der Klimaveränderung und schaffen noch mehr sprunghaftes Wetter, das zu heftigen Regenfällen und Dürre führt.

Die Dürre von 2011 und der anschließende Hunger in Ost-Afrika tötete 100000 Menschen und jagte die Nahrungspreis indie Höhe. Aber die Umkehrung der verheerenden Effekte der Klimaveränderung ist möglich.

Sonntag, 28. Juli 2013

Die zwei falschen Demokratien bedrohen das Leben auf Erden



Paul Craig Roberts


26. Juli 2013
Paul Craig Roberts
Amitai Etzioni hat eine wichtige Frage aufgeworfen: „Wer hat die Vorbereitungen für einen Krieg gegen China autorisiert?“ Etzioni sagt, dass der Kriegsplan nicht eine Art Eindämmungsplan ist, der für ein unwahrscheinliches Ereignis bereitsteht. Etzioni berichtet auch, dass der Kriegsplan des Pentagons nicht von zivilen US-Behörden befohlen und auch nicht überprüft wurde. Wir haben es mit einer Neocon-US-Armee außer Kontrolle zu tun, von der die Amerikaner und der Rest der Welt bedroht sind.

Etzioni hat völlig Recht, dass dies eine folgenschwere Entscheidung ist, die von einer neocon-Armee getroffen wurde. China ist sich offenbar bewusst, dass Washington sich auf einen Krieg gegen China vorbereitet. Wenn das Yale Journal es weiß, dann weiß es auch China. Wenn die chinesische Regierung realistisch ist, ist sie sich auch bewusst, dass Washington einen präventiven Atomschlag gegen China plant. Keine andere Art von Krieg macht von Washingtons Standpunkt aus Sinn. Die „Supermacht“ war nicht einmal in der Lage, Baghdad zu besetzen, und nach 11 Jahren Krieg ist sie in Afghanistan von ein paar tausend leicht bewaffneten Taliban besiegt worden. Es wäre tödlich für Washington, in einen konventionellen Krieg mit China einzusteigen.

Samstag, 27. Juli 2013

UPDATE: "Alle 28 Stunden morden Polizisten einen Schwarzen in den USA"


Einar Schlereth

27. Juli 2013

ICH MUSS MICH ABERMALS KORRIGIEREN. LETZTLICH WAR DER ERSTE ARTIKEL DOCH DER RICHTIGE, AUCH WENN KLEINERE FEHLER ENTHALTEN WAREN. DIE KORREKTUR, NACHDEM ICH DAS VIDEO VON STEFAN MOLYNEUX GESEHEN HATTE, WAR RICHTIG UND DENNOCH FALSCH. 

Ich will es zu erklären versuchen. Molyneux hat - wie ich meine ohne böse Absicht - sich bei seiner Betrachtungsweise im engsten Rahmen gehalten und ist, wie ein echter Paragraphenritter dem Buchstaben des Gesetzes gefolgt. Und da kann man tatsächlich zu einem Freispruch kommen, denn Martin hat in der Tat als erster angegriffen.

Dennoch stimmte etwas nicht und die Geschichte ließ mir keine Ruhe. Jetzt haben mich eine gute Freundin in Kalifornien und vor allem ein Artikel von Timothy Dwight Smith "A Critical Look At Oppression: The Exoneration Of Trayvon Martin's Killer" (Ein kritischer Blick auf Unterdrückung: Die Entlastung von Trayvon Martins Mörder) auf die richtige Spur gebracht, die eigentlich schon im Kommentar des ersten Artikels der Sache nach enthalten war, aber ich war blind.

Timothy stellt den großen, den Gesamtzusammenhang in den Vereinigten Staaten her. Nicht nur das Hier und Jetzt, das Heute und diesen Totschlag, sondern die Situation, wie sie in den USA heute UND gestern UND im vorigen Jahr  UND seit hunderten von  Jahren herrscht. Das vergessen wir allzu oft und halten die USA immer noch für ein normales Land, das nicht ist, nicht war und niemals war. Es ist ein Staat, der mit Gewalt gegründet wurde, auf Gewalt aufbaute und unaufhörlich in seiner Geschichte Gewalt gegen andere Menschen, Völker und ganze Kontinente ausübte. Ein Staat, der nach einem Wort des ehemaligen Chefredakteurs vom 'Stern' Rolf Winter "friedensunfähig" ist.

Freitag, 26. Juli 2013

Bangladesch: Opfer beim Einsturz der Kleiderfabrik sind vergessen

Kurz nach dem Desaster

Einar Schlereth
26. Juli 2013

Ihr erinnert euch: Vor fast einen Viertel Jahr stürzte ein riesiger Gebäudekomplex zusammen und begrub Tausende Menschen – überwiegend junge Frauen, die für Hungerlöhne arbeiteten - unter sich, von denen über 1100 nur tot geborgen werden konnten. Allerdings werden viele von den Schwerverletzten wohl wünschen, dass sie auch das 'Glück' gehabt hätten.

Wir erinnern uns auch, wie der Besitzer sofort das Weite suchte, aber beim Überqueren der indischen Grenze verhaftet werden konnte. Er war's natürlich nicht, hat auch keine Schuld und keine Verantwortung.

Nun, inzwischen sind fast 3 Monate vergangen und die Opfer haben bisher nicht eine Rupiah an Kompensation erhalten. Weil die ja von ihren Ersparnissen leben können, meinen die Verantwortlichen wohl.

Wieder ist die gesamte EU umgefallen und den USA in den A.... gekrochen


Ist das zu fassen? 28 EU-LÄNDER lassen sich ohne Ende von den USA und natürlich dem kläffenden Köter in Tel Aviv ohne Ende schikanieren. Diesen beiden notorischen Lügnern wird geglaubt. Aber sie sind so happy, wenn sie zu Diensten sein können. Und je mehr sie getreten werden, desto mehr kriechen sie. Bedanken sich für die NSA, für die Industrie-Spionage, für die Einziehung von Söldnerarmeen in ihren 'souveränen' Ländern. Es wär' zum Lachen, wenn's nicht zum Heulen wäre. Nun haben die rassistischen Isaeli-Kriminellen ihren Triumph und ihre Rache für ihre Niederlage gegen die Hisbollah. Und alle, von Cameron, dem 'Sozialisten' Hollande bis zu dem Ekelpaket in Berlin fühlen sich in dem Faschistensumpf wohl. Aber Nasrallah hat im kleinen Finger mehr Verstand und Würde als unsere vereinigte Mafia. Weil sie ihm alle nicht das Wasser reichen können, müssen sie ihn anpinkeln. Na klar.


Al-Manar 22. Juli 2013
Die europäischen Außenminister verkündeten am Montag ihre Unterwerfung unter den von den USA ausgeübten Druck, den militärischen Flügel der Hisbollah auf die EU-Liste der Terroristen-Organisationen zu stellen.

Laut einer europäischen Quelle beruhte die Entscheidung formell auf dem angeblichen Terroristenangriff auf bulgarischem Territorium.

Ein Bus mit Touristen wurde in der Stadt Burgas am 18. Juli vergangenen Jahres von Terroristen angegriffen, was 7 Opfer kostete, davon 5 Zionisten.

Hisbollah hat schärfstens jede Verantwortung zurückgewiesen, aber die USA und die Zionisten-Lobbies bestehen darauf, die libanesische Widerstandspartei die Schuld zu geben, die im Jahr 2000 den größten Teil des von den Zionisten besetzten Libanon befreite und 2006 die zionistische Killer-Maschine im Libanon besiegte.

Seither haben die westlichen Mächte keine Anstrengung gescheut, um die Hisbollah als Terroristenorganisation darzustellen. Die bulgarische Anklage der Hisbollah war eine „Annahme“. Jene Erklärung schien offenbar eine Spekulation zu sein auf Basis von Daten, die nicht notwendig diese Schlussfolgerung ergeben.

Die europäischen Minister, die richtige Beweise forderten, konnte diese schwerlich in dem bulgarischen Report finden, der mehr eine „Annahme“ und „Hypothese“ ist.

Zwischenzeitlich hatten die USA und Israel auch den Iran für den Anschlag in Bulgarien verantwortlich gemacht.

Quelle - källa - source

Donnerstag, 25. Juli 2013

USA schwört, Venezuela wegen Snowden Daumenschrauben anzulegen


Warum – verdammt nochmal – hat Venezuela nicht schon längst ausreichend eigene Raffinerien gebaut? Der Tag musste ja kommen, wo die USA zu diesem Mittel greifen. Unverständlich ist auch, weshalb Venezuela nicht schon längst sein eigenes Tankstellennetz in den USA abgewickelt hat. Man muss doch allmählich gemerkt haben, wie gerne die USA sich an fremdem Eigentum vergreifen. Dann wäre auch Venezuela am längeren Hebel und könnte seinerseits seine Erdöllieferungen an die USA einstellen. Bin auf  Maduros Reaktion gespannt. Habe selbst auf spanischen Seiten nichts finden können.

Venezuela und seine Ölquellen
RT Report
19. Juli 2013

US-Außenminister John Kerry drohte seinem venezolanischen Amtskollegen, den NATO-Luftraum für jeden Flug des Landes zu sperren und die entscheidenden Ölprodukte-Lieferungen an Caracas zu stoppen, wenn man Edward Snowden Asyl gibt.

Vergangenen Freitag hat Kerry, nur Stunden nachem Venezuela zustimmte, politisches Asyl Edward Snowden zu geben, persönlich den venezolanischen Außenminister Elias Jaua angerufen, laut der spanischen Zeitung ABC, die Zugang zu der Konversation hatte.

Kerry drohte, jedes venezolanische Flugzeug im Luftraum Amerikas oder eines NATO-Landes zur Landung zu zwingen, wenn es nur den leisesten Verdacht gibt, dass Snowden den Flug nach Caracas benutzt.

Der Planet Erde: Die letzte Kriegswaffe


Diesen Text schickte mir Brigitte Queck gestern zu und ich halte ihn immer noch für lesenswert, obwohl er über 10 Jahre alt ist.


Rezension des Buches von Dr. Rosalie Bertell “Der Planet Erde: Die letzte Kriegswaffe“ von Philipp Berrigan* im März 2002

Übersetzung: Brigitte Queck


Dem Ganzen muss man noch hinzufügen, wie Professor Chossudovsky am 29.03.2013 im Deutschlandfunk unterstrich, dass es in der Welt „Angriffs-und Verteidigungskriege“ gibt. Diejenigen Staaten, die am wenigsten gerüstet waren, ja ihre Waffen blauäugig niederlegten (Allende, der in Chile die Arbeiter aufforderte, ihre Waffen abzugeben) bzw. Libyen, das meinte, wenn es den US-Amerikanern freiwillig seine Waffensysteme überläßt, würden es die USA schon in Ruhe lassen, überlebten nicht. B.Q.


Der Atomkrieg ist im Gange, aber nicht so, wie wir ihn uns vorstellen!
Der Krieg ist die Nummer 1 unseres Business, der Krieg hält den Staat am Leben, der Krieg verbindet und eint den Staat, die Vereinigungen, die Banken und die Menschen, der Krieg verleiht der kapitalistischen Behauptung, dass nur er alleine „arbeitet“, Glanz.

Das Militär ist eine Bedrohung, eine Gefahr, ein schneller und ein langsamer Massenmörder der Menschen und der Erde.
In unserer traurigen und blutigen Geschichte konnten wir letztlich auf den Krieg niemals verzichten. Doch nun verfügt er über ein Potential der globalen Zerstörung, eines nuklearen Winters, der Auslöschung des ganzen Lebens.

Russische Ökonomie am stärksten in Europa


Eine kleine Erinnerung daran, wie es abwärts geht mit der deutschen Wirtschaft. Diese wird rechts und links überholt. Ist ja auch kein Wunder mit solchen Kanonen wie der Merkel an der Spitze. Nur die echten Krupp-Kanonen verkaufen sich natürlich immer noch prima und die U-Boote nehmen sogar die Israelis geschenkt.
Dabei darf man nicht vergessen, dass Russland sich immer noch nicht von dem verbrecherische Coup erholt hat, den die USA mit Jetsin ausheckte.

Visitenkarte der US-Ölgiganten in Sibirien

Stefan Lindgren
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Laut Angaben der Weltbank ist Russlands Ökonomie – gemessen am BNP und justiert an der Kaufkraftparität (PPP) – die größte in Europa und die fünftgrößte in der Welt. Die Experten sind überzeugt, dass die Kluft in der Zukunft weiterhin größer werden wird. Russland überholte Deutschland 2012, das jetzt an der sechsten Stelle liegt.

Größer als Russland ist immer noch die USA, China, Indien und Japan. Aber laut Prognosen der Weltbank wird Russlands Wirrtschaft in diesem Jahr mit 2.3 Prozent wachsen, mehr als in sowohl der USA (1.7 Prozent) und in der Euro-Zone (minus 0.6 Prozent).

Russlands beide BRICS-Nachbarn wachsen wie schon zuvor bedeutend schneller 2013 (7.8 Prozent in China und 5.6 Prozent in Indien).


Quelle (schwedisch)
Quelle (russisch)


Mittwoch, 24. Juli 2013

11-jähriges Mädchen über Zwangsheirat: Ich würd mich lieber töten.(Video)


Nun hört euch dieses tapfere kleine Mädchen an! Wie selbstbewusst und klug es spricht. Wer möchte nicht solch ein Kind haben, dass sich so vehement für Freiheit einsetzt und nicht nur für seine eigene! Wie kann man so ein junges Menschenleben zerstören wollen? Elternliebe? Da müssen dann die Sitten und Gebräuche herhalten. Zum Teufel mit solchen Gebräuchen und mit solchen Eltern. Aber die Amerikaner haben den Jemeniten ja die Demokratie und den Schutz der Frauen gebracht.

21. Jul 2013


Ein Video wurde heute von LiveLeak aufgelegt mit einem eindringlichen Monolog eines 11 Jahre alten Mädchens aus dem Jemen, das von seiner Familie in eine arrangierte Hochzeit gezwungen werden soll.

Nada al-Ahdal sagt, sie floh in das Haus ihres Onkels, und dass nahe Verwandte gedroht haben, sie zu töten, wenn sie nicht heiratet. Arrangierte Hochzeiten in so jungem Alter sind in dieser Region häufig.

„Eine häufige Antwort“, so sagt Ahdal, „ist, dass diese Kinder Selbstmord begehen. Es ist nicht ihr [der Kinder] Fehler. Ich bin nicht die Einzige. Es kann jedem Kind passieren.

Manche Kinder beschlossen, sich in das Meer zu werfen und sie sind jetzt tot. Sie haben unsere Träume getötet, sie haben alles in uns getötet. Es ist nichts übrig. Es gibt keine Erziehung. Das ist kriminell, das ist einfach kriminell.“

Es muss nicht betont werden, dass Ahdals Worte sehr tiefsinnig sind für eine 11-jährige.

video

Quelle - källa - source

Dienstag, 23. Juli 2013

UPDATE! Weltsensation & Skandal – Studie wird offiziell verheimlicht – MMS heilt Malaria!



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Updates sind in gelb gekennzeichnet.
Update 2 ist in pink gekennzeichnet.
Bildschirmfoto 2013-05-10 um 14.27.36

Eine kleine Weltsensation wurde vor kurzem von Leo Koehof an das Licht der Öffentlichkeit gebracht. Leo dokumentierte eine MMS Behandlung von Malaria des roten Kreuzes in Uganda per Video. Von 781 Menschen wurden 154 positiv auf Malaria getestet. Nach einmaliger Gabe von MMS (Chlordioxid-Wasser-Lösung), 18 Tropfen MMS für Malaria Erkrankte, 8 Tropfen für gesunde Erwachsene, Kinder die an Malaria erkrankt waren bekamen 8 Tropfen, gesunde 6 und Babys mit oder ohne Malaria 2 Tropfen, waren nach nur 24h 143 Menschen frei von Malaria. Nach einer weiteren Gabe MMS waren es dann 100%, sprich von 154 Malaria erkrankten Menschen wurden 154 innerhalb von 48h komplett von Malaria geheilt. Dies kann man als kleine Weltsensation verbuchen, da diese Ergebnisse zwar schon zig tausendfach im einzelnen erreicht wurden, es aber eine solche Studie von einer renommierten Hilfsorganisation wie dem roten Kreuz bisher noch nicht gab.

Ngugi Wa Thiong'o: Englisch ist keine afrikanische Sprache


Ich habe auf diesem Blog schon irgendwo berichtet, dass ich Ngugi vor langer Zeit in Hamburg für den NDR interviewt habe. Hier könnt ihr ihn live sehen, wie ich diesen großen afrikanischen Schriftsteller auch erlebt habe (abgesehen von den Jahren, die vergangen sind): äußerst freundlich und liebenswürdig, aber hart in seinen Prinzipien. Und natürlich hat er vollkommen Recht. Er bringt ja am Ende auch das sehr gute Beispiel, dass man sich vorstellen müsse, die Chinesen würden Preise für afrikanische [lasst uns besser noch sagen: für deutsche] Literatur vergeben, unter der Voraussetzung sie sind auf Chinesisch geschrieben. Nicht vorzustellen das Geschrei, das in Gang käme über Chauvinismus und was weiß ich noch alles!



Ngugi Wa Thiong'o: Englisch ist keine afrikanische Sprache
Das BBC Video lässt sich leider nicht kopieren, weshalb ihr diesen Link anklicken müsst.

22. Juli 2013
HARDtalk BBC-Interview
In dem Interview sagt Ngugi Wa Thiong'o zu Gavin Esler, dass Sprache eine wichtige Rolle in den Hierarchien und Systemen der Unterdrückung hat.
Er sagt, dass afrikanische Autoren sich über die Tatsache im klaren sein müssen, dass sie, wenn sie auf Englsich schreiben, sie zur Expansion der Englischen Sprache und Abhängigkeit von ihr beitragen. Er argumentiert, dass die Übersetzung eine wichtige Rolle spielt, damit Kulturen miteinander kommunizieren können, meint aber, dass es „verrückt“ sei, einen Preis für afrikanische Literatur zu vergeben unter der Voraussetzung, dass das Werk auf Englisch geschrieben wurde.



Montag, 22. Juli 2013

Hat Mandela tot gespielt, um Obama nicht treffen zu müssen?


Jean-Paul Pougala
Douala, den 19. Juli 2013


Aus dem Französischen: Einar Schlereth


Jean-Paul Pougala
Gestern, am 18. Juli 2013, der Tag seines 95. Geburtstages, ist Nelson Mandela wie durch ein Wunder aus seinem langen Koma wieder auferstanden, in das ihn die Umstände und die Medien getaucht haben. Und wenn dieser ganze Zirkus nicht veranstaltet wurde, um der Heuchelei des amerikanischen Präsidenten beizustehen, der zu dem Mann geworden ist, vor dem Afrika heute die größte Angst hat? Was man mit jedoch mit Sicherheit weiß, ist, dass Mandela nicht die Hand von Obama schütteln wollte. Aber warum?

Was ist geschehen zwischen dem Augenblick, als der Senator Obama triumphierend an der Seite von Nelson Mandela posierte? Unterdessen ist Obama Präsident der Vereinigten Staaten geworden. Und der schwarze Sohn Afrikas ist einer der schlimmsten Räuber des afrikanischen Kontinents geworden. Von der Elfenbeinküste bis zur Spaltung Sudans über die Zerstörung Libyens, um es in eine Heimstatt für Dschihadisten zu verwandeln.

Bei seiner ersten Reise nach Südafrika wird Obama nicht den ex-Präsidenten treffen können. Nelson Mandela spielt ganz einfach tot in seinem Krankenhausbett, um nicht die Hand dessen schütteln zu müssen, den er „den Mörder seines Freundes und Bruders Muammar Gaddafi“ nennt, der so viel getan hatte, um den Kämpfern des ANC zu helfen, die während der Jahre seiner Verhaftung weitergekämpft hatten. Märtyrer, die der Westen nur allzu gerne der Vergessenheit anheimgeben will, indem man vor allem die 27 Gefängnisjahre Mandelas ins Licht rückt, um desto besser das äußerste Opfer Steve Bikos und seiner Genossen zu verbergen, die ihr Leben gegeben haben, damit in Südafrika die Freiheit herrsche, in einem Moment, als fast alle europäischen Regierungen und die USA die Feinde von Mandela, die ihn gefangen hielten, finanzierten und auch unterstützten. Wie etwa die Frau, die Vertreterin in Paris des ANC, Dulcie Evonne September, 53 Jahre alt, ermordet mit 5 Schüssen in den Kopf vor den Stufen zum Büro des ANC in Paris. Sie forschte nach Beweisen für die militärische Hilfe Frankreichs für das Rassistenregime in Südafrika. Heute kommt jeder Hollywoodstar auf die erste Seite, wenn er ein Foto mit Mandela vorzeigen kann. Abgesehen von der Mode, die darin besteht, sich über seine Gefängniszeit auszulassen, seine Zelle zu besuchen, wissen die überhaupt, was die Apartheid war? Und warum reden sie niemals davon?

Sonntag, 21. Juli 2013

Australische Kriegsspiele: Die US-Militärmaschine ist außer Kontrolle im Asien-Pazifik


Rick Rozoff


20. Juli 2013


Die „Militärmaschine“ der USA ist „außer Kontrolle“ bei der Ausbreitung ihrer Tentakel in der ganzen Asiatisch-Pazifischen Region inmitten massiver und nie dagewesener Serien von Kriegsspielen in Australien, sagt eine Antikriegs-Aktivist.
Annähernd 20 000 US-Soldaten landeten an der Ostküste Australiens für gemeinsame Militär-Übungen in dieser Woche – die bisher größten der Geschichte.

„Dies ist Teil der von Obama angekündigten sogenannten Asien-Pazifik-Verschiebung oder Achse“, sagte Rick Rozoff, Manager der 'Stop NATO' Organisation in einem Telefoninterview mit der US-Abteilung von PressTV am Donnerstag.

Der 'Schwenk nach Asien' der Obama-Regierung beinhaltet eine Neu-Positionierung der amerikanischen Streitkräfte in der ganzen Asiatisch-Pazifischen Region und eine Stärkung der US-Militär-Allianzen und strategischen Partnerschaften in jenem Teil der Welt.

Samstag, 20. Juli 2013

Erläuterung zu: Die unausgesprochene Wahrheit: Staatsstreich in den USA

In dem Artikel 'Die unausgesprochene Wahrheit: Staatsstreich in den USA' hat ein Herr Anonymus nicht den Unterschied zwischen legal und konstitutionell verstanden. Deshalb lege ich hier ein Video auf mit einem Interview von Lou Dobbs mit dem Richter Andrew Napolitano, in dem der Richter Lou Dobbs den Unterschied erklärt, weil er denselben Fehler wie unser Kommentator beging.

video

Ich stimme allerdings nicht mit Dr. Paul Craig Roberts überein, wenn er sagt, dass Hitler legitimer war. Gewiss wurde ihm 'legal' die Kanzlerschaft übertragen, aber nachdem er die Verfassung ganz genau wie Obama über den Haufen warf und sie als einen Fetzen Papier ansah, versetzte er sich selbst in die Illegitimität. 

Freitag, 19. Juli 2013

Ökologische Landwirtschaft kann die Bienen retten - Bienenzüchter tragen zum Bienentod bei

Massenhaftes Bienensterben


Rune Lanestrand

19. Juli 2013

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Die Bienenzüchter bitten wieder um Hilfe. Das Problem ist nur, dass das eine kurzsichtige Lösung ist. Man will vor allem Ersatz für verlorene Einkommen von ca. 225 Mill. SEK (=ca. 19 Mill. Euro) haben. Der jährliche Wert durch die Pollinierung der Bienen wird auf 70 - 80 Mrd. SEK (ca. 6 -7 Mrd. €) in Schweden berechnet.

Es handelt sich also um eine reine Katastrophensituation, falls das Bienensterben nicht aufgehalten wird. Die grundlegende Bedrohung sind vor allem die Gifte in der Landwirtschaft und ohne eine radikale Umstellung der Landwirtschaftspolitik wird das Bienensterben weitergehen.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Die soziale Verantwortung der Wissenschaftler


Dieses Thema hat mich seit langem beschäftigt. Immer wollte ich einmal darüber schreiben, aber als ich an die immensen Implikationen dieses Themas dachte, die Zeit und die Untersuchungen, die das erfordern würde, verließ mich der Mut. Auch wenn dieser Artikel sehr kursorisch und unvollständig ist, habe ich ihn dennoch übersetzt, weil er überhaupt mal dieses emminent wichtige Thema aufgreift. 

John Scales Avery


9. Juli 2013


Ethische Erwägungen sind traditionell von wissenschaftlichen Diskussionen ausgeschlossen. Diese Tradition wurzelt vielleicht in dem Wunsch der Gemeinde der Wissenschaftler, die bitteren religiösen Kontroversen, die Europa nach der Reformation spalteten zu vermeiden. Was immer der historische Grund sein mag, so ist es jedoch zur Gewohnheit geworden, von wissenschaftlichen Problemen in einer entmenschlichten Sprache zu reden, als ob Wissenschaft nichts mit Ethik oder Politik zu tun hat.

Die große Macht der Wissenschaft erwächst aus einer enormen Konzentration von Aufmerksamkeit und Ressourcen auf das Verständnis eines winzigen Teils der Natur, aber diese Konzentration ist gleichzeitig eine Verdrehung der Werte. Um effektiv zu sein, muss ein Wissenschaftler glauben, zumindest zeitweise, dass das Problem, an dem er oder sie arbeitet, wichtiger ist als alles andere in der Welt, was natürlich nicht stimmt. So wird ein Wissenschaftler, während er einen Bruchteil der Realität besser als irgendjemand sonst sieht, blind gegenübe dem größeren Ganzen. Zum Beispiel, wenn jemand durch ein Mikroskop schaut, sieht man eine winzige Szene in ungeheurem Detail, aber das ist alles, was man sieht. Das restliche Universtum ist aus der Konzentration ausgeblendet.

Das System der Belohnungen und Bestrafungen bei der Ausbildung der Wissenschaftler produziert Forscher, die äußerst kompetent sind, wenn es darauf ankommt, Lössungen für technische Probleme zu finden, aber ihr Training hat in keiner Weise sie ermutigt, an die ethischen oder politischen Konsequenzen ihrer Arbeit zu denken.

Wissenschaftler mögen in der Tat versucht sein, den unlösbaren moralischen und politischen Schwierigkeiten der Welt zu entrinnen, indem sie in ihre Arbeit eintauchen. Enrico Fermi (dessen Forschung wie die von anderen auch, machte die Atomwaffen möglich) sprach von der Wissenschaft als „soma“ - die eskapistische Droge in der 'Schönen Neuen Welt' von Aldous Huxley. Fermi benutzte vielleicht seine wissenschaftliche Beschäftigung als eine Flucht vor den beunruhigenden politischen Problemen der „30-er und 40-er Jahre“.

Die Erziehung des Wissenschaftlers produziert oft eine Person mit einem starken Gefühl der Lozalität zu einer bestimmten Forschungsdisziplin, aber vielleicht ohne ausreichende Berücktsichtigung für die Weise, wie der Fortschritt in jener Disziplin in Beziehung steht zur allgemeinen Wohlfahrt der Menschheit. Um diesem Mangel abzuhelfen, wäre es wünschenswert, wenn die Erziehung des Wissenschaftlers Diskussionen über Ethik umfassen würde und auch eine Zusammenfassung der Geschichte der modernen Wissenschaft und ihre Auswirkung auf die Gesellschaft.

Die explosive Zunahme der wissenschaftgetriebenen Technologie in den vergangenen zwei Jahrhunderten hat die Welt vollständig verändert, und unsere sozialen und politische Institutionen haben sich viel zu langsam dem Wandel angepasst. Das große Problem unserer Zeit ist es, die Gesellschaft nicht in Stücke sprengen zu lassen durch den überstürzten Fortschritt der Wissenschaft, das Problem der Harmonisierung unserer sozialen und politischen Institutionen mit der technologischen Veränderung. Wegen der großen Bedeutung dieses Problems, ist es vielleicht legitim zu fragen, ob irgendjemand heute als gebildet angesehen werden kann, ohne die Auswirkungen der Wissenschaft auf die Gesellschaft studiert zu haben. Sollten wir nicht dieses Thema in die Erziehung von sowohl Wissenschaftlern und nicht-Wissenschaftlern einbinden?

Die Wissenschaft hat uns eine große Macht über die Kräfte der Natur gegeben. Wenn kluge genutzt, kann diese Macht sehr zum menschlichen Glück beitragen, wenn nicht, kann es zu Elend führen. Mit den Worten des spanischen Schriftstellers Ortega y Gasset: „Wir leben zu einer Zeit, wo der Mensch, der Herr der Dinge, nicht Herr seiner selbst ist“. Oder wie Arthur Koestler bemerkt hat: „Wir können die Bewegungen eines Raumschiffes, das um einen entfernten Planeten kreist, kontrollieren, aber wir können nicht die Situation in Nordirland kontrollieren."

Um diese Situation zu beheben, sind Erziehungsreformen vonnöten. Wissenschaft und Ingenieur-Studenten sollten einige Kenntnisse der Geschichte und der sozialen Auswirkungen der Wissenschaft haben. Sie könnten einen Kurs über Geschichte der wissenschaftlichen Ideen erhalten, aber in Verbindung mit modernen historischen Entwicklungen wie der industriellen Revolution, der globalen Bevölkerungsexplosion, der Entwicklung der Atomwaffen, genetisches Engineering und Informations- Technologie sowie Diskussionen über soziale Wirkungen. Man kann hoffen, in Wissenschaftlern und Ingenieurs-Studenten ein Verständnis der Art zu erzeugen, in der ihre Arbeit in Beziehung zur allgemeinen Wohlfahrt der Menschheit steht. Diese Elemente werden in der Wissenschaftserziehung gebraucht, wenn die rapide technologische Entwicklung nutzbringend und nicht schädlich sein soll.

Als ein Beispiel der Schrecken, die durch den Mangel an Bewusstsein bei der Anwendung von Wissenschaft und Ingenieurskunst erzeugt wird, kann man an die Drohnen denken, die das illegale Morden von Männern, Frauen und Kindern in fernen Ländern zu einer Art Computerspiel machen, das von Operatoren gespielt wird, die in ihren bequemen Bunkern in Nevada sitzen. Jetzt gibt es offenbar einen Trend, Killer-Roboter frei von menschlicher Kontrolle zu machen, wie aus dem folgenden Auszug einer Erklärung von der Kampagne zum Verbot von Killerrobotern ersichtlich wird:

„Im vergangenen Jahrzehnt hat die erweiterte Benutzung von unbemannten bewaffneten Fahrzeugen dramatisch den Krieg verändert, was neue humanitäre und legale Herausforderungen mit sich bringt. Jetzt resultieren die rapiden Fortschritte in der Technologie in Bemühungen, voll autonome Waffen zu entwickeln. Diese Roboterwaffen wären in der Lage, selbständig Ziele auszuwählen und zu beschießen ohne menschliche Intervention. Diese Fähigkeit würde eine fundamentale Herausforderung zum Schutz von Zivilisten stellen und für die Übereinstimmung mit den internationalen Menschenrechten und humanitärem Gesetz.

Mehrere Länder mit modernen Armeen, einschließlich China, Israel, Russland, England und die USA bewegen sich auf Systeme zu, die den Maschinen größere Kampfautonomie geben würden. Wenn einer oder mehrere entscheiden, voll automatische Waffen einzusetzen, wäre das ein großer Schritt über die fernkontrollierten bewaffneten Drohnen hinaus. Dann könnten andere sich gezwungen fühlen, die Politik der Zurückhaltung aufzugeben, was zu einem Roboterwaffen- Wettlauf führen würde. Ein Abkommen ist jetzt nötig, um Kontrollen dieser Waffen einzurichten, bevor Investitionen, technologischer Schwung und neue militärische Doktrinen es schwer machen, den Kurs zu ändern.

Entscheidungen über Leben und Tod Maschinen zu überlassen, ist die  Überschreitung einer fundamentalen moralischen Linie … Die Verwendung von vollautomatischen Waffen würde eine Verantwortlichkeits-Lücke schaffen, da es keine Klarheit gibt, wer legal verantwortlich wäre für die Aktionen eines Roboters: der Kommandeur, der Programmierer, der Hersteller oder der Roboter selbst? … Eine umfassendes, präventives Verbot der Entwicklung, der Produktion und Benutzung von voll automatischen Waffen – Waffen geschaffen zu töten ohne menschliche Mitwirkung – wird dringend benötigt.“

Wie Ärzte haben Wissenschaftler und Ingenieure die Entscheidung über Leben und Tod in ihren Händen. Es ist vorgeschlagen worden, dass fertige Wissenschaftler und Ingenieure eine Eid leisten müssten analog dem Ärzteeid. Sie müssten versprechen, niemals ihre Erziehung in den Dienst des Krieges zu stellen, auch nicht für die Produktion von Waffen oder in sonst einer Weise, die schädlich für die Gesellschaft oder die Umwelt wäre.


Quelle - källa - source



Mittwoch, 17. Juli 2013

Die unausgesprochene Wahrheit: Staatsstreich in den USA


Dr. Paul Craig Roberts
14. Juli 2013


Das amerikanische Volk hat einen Staatsstreich erlitten, aber es zögert, es zuzugeben. Das heute herrschende System in Washington ermangelt es an konstitutioneller und legaler Legitimität. Die Amerikaner werden von Usurpatoren beherrscht, die behaupten, dass die Exekutive über dem Gesetz stehe und dass die US-Verfassung nur ein 'Fetzen Papier' sei.

Eine unkonstitutionelle Regierung ist eine illegitime Regierung. Der Eid der Treuepflicht erfordert die Verteidigung der Verfassung „gegen alle Feinde, ausländische und heimische“. Wie die Gründungsväter klar machten, ist der größte Feind der Verfassung die Regierung selbst. Die Macht liebt es nicht, gebunden und gefesselt zu sein und arbeitet ständig daran, sich von allen Zwängen zu befreien.

Die Basis des Regimes in Washington ist nichts als usurpierte Macht. Das Obama-Regime, wie das Bush/Cheney-Regime, hat keine Legimität. Die Amerikaner werden von einer illegitimen Regierung unterdrückt, die nicht mit dem Gesetz und der Verfassung regiert, sondern mit Lügen und nackter Gewalt. Jene in der Regierung sehen die US-Verfassung als eine „Kette (an), die uns die Hände bindet“.

Das südafrikanische Apartheid-Regime war legitimer als das Regime in Washington. Das Apartheid-Israeli-Regime in Palästina ist legitimer. Die Taliban sind legitimer. Muammar Gaddafi und Saddam Hussein waren legitimer.

Dienstag, 16. Juli 2013

KORREKTUR zum gestrigen Artikel 'Alle 28 Stunden morden Polizisten einen Schwarzen'

Vielen Dank, Daisy Schmitt. Ich habe mir das Video mit der ausführlichen und sehr sachlichen Darstellung des Falles von Stefan Molyneux genauestens angehört und muss mich seiner Argumentation beugen. Die Medien - diesmal Mainstream und die alternativen - haben uns einen Bären aufgebunden. Zimmerman ist erstens kein Weißer und zweitens ist Martin der Angreifer gewesen, der zudem auf sehr brutale Weise vogegangen ist. Dieses Urteil ist also rechtens.

An dem Titel selbst muss nichts geändert werden, da die '28-Stunden-Statistik' ihre Richtigkeit hat. Molyneux nennt noch eine andere erschütternde Statistik, auf die ich gestern auch gestoßen war: von 276 000 jährlich ermordeten schwarzen Männern werden 262 000 von ihren eigenen brothers (wie bekannt nennen sich Schwarze untereinander 'brother') ermordet. Das ist nur auf den ersten Blick erschreckend. Denn es ist bekannt und erwiesen, dass in stark unterdrückten Gesellschaften, sich Hass, Wut und Gewalt überwiegend gegen den Nächsten wenden.

Das erzählte mir vor ewigen Zeiten - als ich noch relativ jung war - eine Freundin aus Südafrika. Als ich sie fragte, ob sie nicht weiße Männer als roh, unempfindlich und rücksichtslos empfinde, ausgehend von meiner Vorstellung, dass Schwarze viel zärtlicher und rücksichtsvoller wären. 'Das Gegenteil ist richtig', antwortete sie mir. 'Sie sind auch in der Liebe brutal und rücksichtslos. Sie haben gelernt, sich selbst zu hassen, sich selbst als minderwertig anzusehen. Und deswegen sehen sie auch in der schwarzen Frau sich selbst. Betrachten sie als wertlos und wollen ihr weh tun. Und insgeheim wollen sie eine weiße Frau. Aber auch die können sie natürlich nicht wirklich lieben. Da sie ja per se das krasse Gegenteil ihrer selbst ist.'

Was in diesem Fall für eine Agenda verfolgt wird, ist mir nicht recht klar. Daisy meint 'Teile und Herrsche' und Provozierung eines 'Rassenkrieges'. Aber das hieße zu dem gegenzeitigen Zeitpunkt, schlafende Hunde zu wecken. Denn an der 'Front' ist doch alles ruhig. Es gibt keine 'Black Panthers' mehr, keinen Malcolm X und die Schwarzen lassen sich zu Millionen wegen Bagatellen hinter Gitter stecken. Ich sehe da keinen rechten Sinn. Sinnlos wie der Tod des jungen Mannes.

Montag, 15. Juli 2013

Im US-Terroristenstaat Nr. 1: Alle 28 Stunden morden Polizisten einen Schwarzen – und Israel-Terroristenstaat Nr.2 bombt nach Lust und Laune


Einar Schlereth
15. Juli 2013

Gary Younge berichtet am 15. Juli 2013 über den Freispruch des Polizistenmörders George Zimmerman. Am 26. Februar 2012 hat der Bulle den 17-jährigen Trayvon Martin kaltblütig ermordet. Es dauerte also erstens fast anderthalb Jahre, bis überhaupt Anklage erhoben wurde, was die selbstverständliche Pflicht eines Rechtsstaates wäre. Aber das gilt natürlich nicht für die USA, die seit langem nicht einmal mehr ein Rechtsstaat im bürgerlichen Sinne des Wortes sind und wo man zweitens fast immer einen Freibrief für Mord an Schwarzen hatte.
Nach dem Urteil wurde die Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen: Welch ein Hohn:
Gary Younge schreibt:
„Aufrufe zur Ruhe nach dem Freispruch für George Zimmerman für den Mord an Trayvon Martin sind leere Worte für die schwarzen Familien.Aufrufe zur Ruhe nach solch einem Urteil rufen die Frage auf, welche Art Ruhe es überhaupt an einem Ort geben kann, wo so ein Urteil möglich ist. Eltern schwarzer Jungen können sich wohl nicht ruhig fühlen. Partner von schwarzen Männern können sich wohl auch nicht ruhig fühlen. Kinder mit schwarzen Vätern können sich nicht ruhig fühlen.“

Wahrhaftig. Welche Art Ruhe kann irgendein Schwarzer fühlen in einem Land, in dem alle 28 Stunden ein Schwarzer von der Polizei erschossen wird? Wie gesagt, allein von der Polizei gemordet. Dann kommen die Morde an Schwarzen dazu, die von blutrünstigen rassistichen Weißen begangen werden. Aber die Schwarzen sollen ruhig Blut bewahren. Nun, sie demonstrieren gegen dieses Urteil. Wieder eine wunderbare Gelegenheit für die Bullen, noch mehr Schwarze verhaften zu können, um sie dann wenigstens mal prophylaktisch in den Knast zu stecken.

Sonntag, 14. Juli 2013

Kohle verkürzt das Leben in China um 2.5 Mrd. Jahre


countercurrents


9. Juli 2013
Kaiserstadt nicht im Nebel, sondern im Smog (mehr hier).


Chinas Politik, den Bewohnern in dem Gebiet nördlich des Huai-Flusses kostenlose Kohle zum Heizen zu geben, hat dazu beigetragen, die dortige Lebenserwartung um 5.5 Jahre zu verkürzen, wie eine Studie herausgefunden hat. Forscher schätzen, dass 500 Mill. Bewohner von Nordkina in 1990-er Jahren zusammen 2.5 Mrd. Jahre ihres Lebens verloren haben. Die Studie wurde von Forschern aus China, den USA und Israel erstellt.

Die Luftverschmutzung durch Kohleverbrennung war in dem Gebiet mit etwa 500 Mill. Menschen um 55 % höher als im Süden. Die Region hat höhere Raten an Herz- und Lungenkrankheiten als Ergebnis dieser Politik seit 1980.

Die Forscher untersuchten besonders die Zunahme einer Art von Verschmutzung, die 'total suspended particulates' (TSP) genannt wird (Maßeinheit für Feinstaub siehe hier), die in Ruß und Rauch gefunden werden.